GÖTTLICH GOLDEN GENIAL

Weltformel Goldener Schnitt?

Museum für Kommunikation
2016/2017

 

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Ausstellungsarchitektur und -grafik:
Franke | Steinert
Produktionsbetreuung:
Franke | Steinert
Ausstellungsbilder:
MKB/K.Herschelmann

Museum für Kommunikation Berlin, 2016/2017
Museum für Kommunikation Frankfurt, 2017/2018

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Wer ihn sucht, wird ihn auch finden: Auf der Schale der Ananas, im Werk da Vincis, im Gesicht von Marilyn Monroe oder in der Architektur des Alten Rathauses Leipzig. Der Goldene Schnitt scheint allgegenwärtig – und auch im Internet begegnet er uns in Katzenfotos oder der Aufnahme einer Prügelei im ukrainischen Parlament. Seit der Antike geht von dem Proportionsverhältnis, das im 19. Jahrhundert zur universellen Konstante des Harmonischen erhoben wurde, eine ungebrochene Faszination aus. Steckt hinter allem Schönen also ein mathematisches Prinzip? Oder ist die angebliche Weltformel nur ein schöner Mythos?

Erstmals geht nun eine Ausstellung dem Phänomen aus verschiedenen Perspektiven auf den Grund. Multimedial und interaktiv erkundet Göttlich Golden Genial. Weltformel Goldener Schnitt? faszinierende Formwelten und hinterfragt kritisch Geschichte wie auch Anwendungen des Goldenen Schnitts. Von den geometrischen Grundlagen über die als Wachstumsmuster der Natur geltende Fibonacci-Folge bis zu Le Corbusiers Proportionssystem Modulor: Mehr als 250 Objekte aus Architektur, Kunst, Design, Natur und Musik zeigen, wie die „göttliche Teilung“ bei den verschiedensten Entstehungsprozessen funktioniert. Dass unsere Sehgewohnheiten auch durch Normungen geprägt werden, veranschaulichen alternative Formate wie das neuzeitliche DIN- oder das japanische Tatami-Maß.

Die Gestaltung der Ausstellung greift die Gliederung der Ausstellung auf: drei völlig unterschiedliche Raumbilder gehen einher mit den Inhalten und lassen sich leitmotivisch umschreiben als: Wunderkammer und Renaissance, Werkschau sowie Raster und Normen.

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