Elfenbein in Tempelhof
Spuren kolonialer Ausbeutung im Franckepark
Tempelhof Museum, Berlin
2026







Kuration:
Hanna Feesche, Mirja Memmen
Ausstellungsgestaltung:
Franke | Steinert
Ausstellungsbilder:
Franke | Steinert
Auf dem Gelände des heutigen Franckeparks betrieb der Kaufmann Theodor Francke im 19. Jahrhundert eine Elfenbeinbleiche. Importiertes Elfenbein aus kolonialen Handelsnetzen wurde hier gebleicht und etwa zu Klaviertastaturen weiterverarbeitet. Die Francke GmbH war zudem am Handel mit Raubkunst wie den Beninbronzen beteiligt. Die Ausstellung macht diese bislang wenig beachteten Spuren kolonialer Ausbeutung in Tempelhof sichtbar und lädt dazu ein, die Berliner Kolonialgeschichte kritisch zu betrachten.
