Berliner Skulpturenfund
Entartete Kunst im Bombenschutt
PETRI Berlin
2025













Kuration:
Marion Bertram
Ausstellungsgestaltung und Realisierung:
Franke | Steinert
Ausstellungsbilder:
Andreas Henkel
Im Jahr 2010 wurden bei Bauarbeiten in Berlin-Mitte sechzehn Skulpturen entdeckt, die im Zweiten Weltkrieg unter den Trümmern eines Hauses verschüttet worden waren. Sie stammen von Künstlerinnen und Künstlern der klassischen Moderne – darunter Emy Roeder, Otto Freundlich und Marg Moll – deren Werke von den Nationalsozialisten als „entartet“ diffamiert und beschlagnahmt wurden. Die Ausstellung „Berliner Skulpturenfund – Entartete Kunst im Bombenschutt“ zeigt diese einzigartigen Funde erstmals im historischen und kunstpolitischen Zusammenhang. Verkohlte Oberflächen, Bruchstellen und Brandspuren zeugen vom Schicksal der Kunst im Krieg und von der Zerstörung durch das NS-Regime.
