…auf der verfluchten deutschen Erde

Jüdische Überlebende nach der Befreiung

Jüdisches Museum Berlin
2005/2006

 

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Kurator:
Aubrey Pommerance
Ausstellungsarchitektur und -grafik:

Franke | Steinert
Produktion:
Franke | Steinert
Ausstellungsbilder:
Franke | Steinert

Diese kleine Vitrinenausstellung widmete sich der Zeit nach der Befreiung Deutschlands. Im Chaos der unmittelbaren Nachkriegsjahre zählte man eine Viertelmillion Jüd*innen auf dem Gebiet des besiegten Deutschen Reiches. Nur etwa 20.000 waren ehemalige deutsche Staatsbürger*innen, die die nationalsozialistische Verfolgung in Ehen mit Nichtjüd*innen oder in Verstecken überlebt hatten; nahezu 60.000 Jüd*innen waren von den alliierten Streitkräften aus Konzentrationslagern befreit worden.
Bis zu ihrer Auswanderung bildeten sich teilweise parallele jüdische Gemeinden: die deutschen Jüd*innen in den wiederbelebten Strukturen der Vorkriegszeit, die Osteuropäer*innen als Displaced Persons in speziellen Lagern oder als »Illegale«, hauptsächlich in der US-amerikanischen Zone.
1. Juli 2005 bis 8. Januar 2006
Jüdisches Museum Berlin, Libeskind-Bau UG, Rafael Roth Learning Center

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